Das versprochene Auto bekam ich nicht. Ich war mit Baby ca. 6 Monate ohne Auto. Dazu muss ich sagen, wir wohnen auf dem Land es war schwer einkaufen oder zum Arzt zu kommen. Immer wenn ich was sagte kam es zum Streit: ich sei zu verwöhnt usw. In jedem Streit wurde er sehr laut. Sobald er nicht mehr weiter wusste beschimpfte er mich. Du bist du doch eh zu blöd für alles! Guck dich mal an mit deinem Fettarsch! Das ging solange bis ich mich nicht mehr traute was zu sagen und einfach nur weinte. Unser Sohn bekam das schon alles mit und fing ganz oft auch an zu weinen.Er entschuldigte sich immer wieder nach solchen Diskussionen. Aber es kam ständig vor. Nach den 6 Monaten hatte ich endlich wieder ein Auto, bekam aber vorgeworfen wenn ich zu meinen Eltern oder zu meinen Freunden fuhr, ich verbrauche zu viel Spritgeld. Er kontrollierte meinen Geldbeutel und ich musste ihm genau sagen für was ich Geld ausgegen habe. Er begriff nicht das Windeln usw. einfach teuer sind! Dabei kaufte ich schon die günstigsten. Ich wäre zu blöd zum einkaufen...Immer wenn unser Sohn mal nicht sofort hörte oder nicht gleich schlafen wollte bakam ich zu hören: das ist deine schlechte Erziehung. Jetzt bist du schon den ganzen Tag zu Hause und kümmerst dich nicht richtig! Das man nach diesen ständigen Streitigkeiten die Lust an körperlicher Nähe verliert, ist warscheinlich verständlich. Unser Sohn schlief. Wir waren im Bett und er wollte mehr. Ich wies ihn ab. Ich versuchte ihm zu erklären das mir seine ganzen Ausdrücke nicht aus dem Kopf gehen..Er drehte sich zu mir um, fasste mich am Hals und drückte zu. Er sah mich wieder mit diesem leeren agressiven Blick an und sagte: ich bring dich um du Schlampe! Mein ganzer Körper spannte sich an ich hatte so wahnsinnige Angst das ich mich nicht mal bewegen konnte. Ich dachte nur: was passiert hier? Das kann nicht real sein! Warum tut er das. Ich werde sterben. Was passiert mit meinem Sohn? Was mach ich jetzt?Als die Luft knapp wurde versuchte ich seine Hand zu lösen. Er ließ los. Ich stand auf und schaute ihn nur fassungslos an. Er war nicht mehr der Selbe. Er war wie ihm Wahn. Leerer Blick. Agressiv. Ich hatte wahnsinnige Angst ich wollte weg laufen schreien.. Aber ich konnte nicht. Ich war wie versteinert.Er schrie, er beschimpfte mich. Du Schlampe du Hurre.. Du Nichts! Was bildest du dir ein! Du bist meine Frau! Ich geh in den Puff. Ich such mir eine Andere. Dich will ich eh nicht mehr! Guck dich mal an wie fett du geworden bist. Auf den Sex mit dir kann ich gut verzichten. Du bringst es eh nicht.. Kannst froh sein das du mich hast.. Ich flehte ihn an aufzuhören. Unser Sohn schlafe. Dann kam er auf mich zu und stumpte mich zu Boden. Er bespuckte mich und tritt ein paar Mal nach mir. Ich bettelte ihn an damit aufzuhören.. Ich hatte so wahnsinnige Angst. Dann ging er ins Wohnzimmer und ließ mich einfach liegen. Ich wusste nicht was ich machen sollte. Ich wollte das Telefon nehmen und meine Eltern anrufen. Aber dachte mir, dass kann ich nicht erzählen sowas darf einfach nicht passiert sein. Mittlerweile war unser Sohn wach geworden. Ich ging zu ihm und versuchte ihn wieder zu beruhigen. Mein Mann kam ins Zimmer und schrie weiter: da guck was du gemacht hast jetzt schreit er auch noch! Mein Mann machte sich dann im Wohnzimmer relativ laut Sexsender an und schlief im Wohnzimmer. Ich lag im Bett wach und sagte mir immer wieder das ist nicht wahr das kann nicht passiert sein. Du musst gehen. Das darfst du dir nicht gefallen lassen...

1.1.18 21:47, kommentieren

Die Geburt war nicht leicht. Nachdem ich aus der Narkose erwachte hatte er unseren Sohn auf dem Arm. Er war sehr oft im Krankenhaus und hatte ihn immer. Ich hatte hier schon das Gefühl das er ihn mir weg nehmen wollte. Ich musste fragen ob er ihn mir auch mal in den Arm gibt. Das Stillen funktionierte nicht. Ich wollte abstillen. Er akzeptierte das nicht: ich solle mal überlegen wieviel Geld wir hier sparen können. Warum es nicht funktioniert.. Bei Anderen klappt das auch... Ich solle weiter probieren..Auch Zuhause übernahm er sehr viel. Ich hatte das Gefühl es nicht zu schaffen. Es war mir einfach alles zu viel. Er gab mir das Gefühl er könne es besser. Als unser Sohn er ca. 6 Monate war passierte es das erste Mal. Wir waren mit seiner Schwester verabredet, als wir mal wieder Streit hatten. Um was es ging kann ich nicht mehr sagen. Er schaute mich mit diesem durchdringenden leeren Blick an, holte aus und schlug mir mitten ins Gesicht. Ich weiß noch ganz genau wie ich mich fühlte. "Das ist jetzt nicht passiert" Leere. Angst. Schock. Ich schaute ihn nur an, die Tränen liefen mir über die Wangen. Er entschuldigte sich sofort. Sowas komme nicht mehr vor. Er wisse auch nicht wie das passieren konnte. Es tue ihm leid. Ich war wie im Nebel. Aber dachte mir, ok.. Das war bestimmt 1malig und kommt wiklich nicht wieder vor. Wir fuhren wie als sei nichts gewesen zur Verabredung mit seiner Schwester. Er sagte mir am Abend sogar er habe mit seiner Schwester darüber gesprochen. Es tue ihm sehr leid es komme nicht mehr vor. Sie wäre genauso schockiert gewesen und habe ihm gesagt das dürfe nicht mehr passieren. Wir stritten oft, weil wir unterschiedliche Erziehungsansichten hatten. Verbot ich etwas. Erlaubte er es ihm nächsten Atemzug. Das führte natürlich dazu das sich unser Sohn viel mehr zum Papa hingezogen fühlte.Ich sagte z.B.: Nein er hat genug genascht... Er sagte vor unserem Sohn: Stell dich mal nicht so an. Und gab es ihm mit den Worten: Klar darfst du mein Junge. Ich hatte von Anfang an nichts zu sagen. Sein Wort, seine Meinung stand immer über mir.So war das mit allem...

14.12.17 20:49, kommentieren